[Rezension] Cosmo Hill - Der Supernaturalist von Eoin Colfer

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Produktdetails:



Titel: Cosmo Hill - Der Supernaturalist
Reihe: -
Autor: Eoin Colfer
Genre: Techno-Fantasy-Thriller in der Jugendbuchliteratur
Herausgeber: Ullstein Buchverlag GmbH
Erscheinungstermin: 03. April 2009
Sprache: Deutsch
ISBN:  978-3-548-28054-7
Format: Softcover
Seitenanzahl:  288 Seiten

Produktinformationen:


Kurzbeschreibung

In der Zukunftsmetropole Satellite City herrschen Gewalt und Anarchie, rücksichtslos beuten Konzerne die Menschen aus. Nur ein paar junge Leute, die sich die »Supernaturalisten« nennen, kämpfen noch für eine menschlichere Welt. Die Gegner scheinen übermächtig, ihre technischen Möglichkeiten unbegrenzt. Cosmo Hill und seinen Freunden bleibt bloß eine winzige Chance.

Der Verlag über das Buch

Bei seiner Flucht aus einem Hochsicherheits-Lager für Waisenkinder, wo Firmen ihre neuen Produkte an jungen Menschen testen, wird der 14-jährige Cosmo Hill schwer verletzt. Als er aufwacht, sieht er voller Erstaunen eine blaue Gestalt auf seiner Brust sitzen. Es ist, wie er später erfährt, ein Parasit, der Sterbenden die letzte Kraft aussaugt. Weil Cosmo die Fähigkeit besitzt, solche Wesen zu sehen, wird er Mitglied der »Supernaturalisten«, einer Jugendbande, die gegen die Parasiten kämpft. Gemeinsam mit Stefan, Mona und dem superklugen, gen-manipulierten Baby Dito beseitigt er jede Nacht Tausende dieser Wesen, doch es scheint, als würden es täglich mehr. Da macht ihnen Ellen Faustino, die Chefin des mächtigen Konzerns Myishi, das Angebot zur Zusammenarbeit. Die »Supernaturalisten« schlagen ein - bis sie herausfinden, dass Faustino einen perfiden Plan verfolgt... Der Auftakt zu einer neuen Serie des Bestseller-Autors Eoin Colfer.

Die Bewertung


Meinung:

Cosmo Hill ist eine lesenswerte Dystopie, bei welcher man einfach nur eintauchen und sich zwischen den Seiten Wohlfühlen kann. Mit viel Charme, Witz und Leidenschaft, schafft Eoin Colfer das perfekte Ebenbild zu unserer heutigen Zeit und weist mit fantastischen Mitteln auf die Defizite unserer heutigen Gesellschaft hin. 

Das Cover/Die Gestaltung:

Im Mittelpunkt des Covers stehen im Comichaftem Zeichnungsstil die drei Hauptprotagonisten, sodass man als Leser sich sofort mit diesen Persönlichkeiten identifizieren kann. Im Hintergrund ist die Skyline einer futuristischen Stadt zu sehen und selbst das weiße Tier, welches auf der Handfläche des in der Mitte stehenden Jungen hockt, lässt den Blick hin und her wandern. Auch die Schrift ist funktionell und dich originell gewählt, sodass man einfach zugreifen muss.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:

Wie in den anderen Romanen besitzt Eoin Colfer auch hier das Geschick temporeiche Action mit unvorhersehbaren Handlungen zu platzieren. Ebenso hält er sich nicht an kleinen Dingen auf, sondern lässt mit seiner einfachen und treffenden Sprache ein Gesamtbild einer Gesellschaft entstehen, welche unseren sehr ähnelt.  
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Wie so oft bei Eoin Colfer sind die Figuren ein ausgeklügeltes System von Charakteren, welche sich einander bedingen. So werden die wichtigste Figuren hervorgehoben und entwickeln sich ebenso vom Denken so wie handeln. Dass die Nebendarsteller meist nur Umrisshaft zumute sind mindert hier keineswegs das Lesevergnügen.
1,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Zur damaligen Zeit, wo Eoin Colfer diesen Roman schrieb und veröffentlichte, war es eher unüblich eine Dystopie mit gesellschaftskritischem Gedankengut im Jugendbuch Genre zu verfassen; zur heutigen Zeit Gang und Gebe. Der Plot bedingt sich aus einer Welt, welcher unseren ähnelt und birgt nicht nur unvorhersehbare Wendungen, sondern auch fantastische Wesen, welche einem Lust auf mehr machen.
2,0/2,0Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Alles in Allem ist dieser Roman in sich schlüssig und nachvollziehbar. Selbst die Handlungen der angerissenen Nebenfiguren sind für einen nachvollziehbar, sodass es ein pures Lesevergnügen ist, sich in diese Geschichte ziehen zu lassen. 
2,0/2,0 Punkten

Fazit:

Mit 9,5 von 10,0 Punkten vergebe ich eine eindeutige Leseempfehlung. Eoin Colfer schafft es auch mit diesem Roman zu überzeugen und wirft nicht nur kritische Bemerkungen trocken in den Raum der Gedankenwelt von Kindern und Jugendlichen, sondern verpackt es mit einem atemberaubendem Tempo und mit viel Witz. Dennoch lässt er auch die überaus brutale Gewalt nicht außen vor und zeichnet somit ein noch realeres Bild, welches direkte Verweise auf unsere heutige Gesellschaft hat.

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