[Rezension] Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman von Ellen Berg

Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman bei Aufbau

Produktdetails:

Titel: Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman
Reihe: -
Autor: Ellen Berg
Genre: Liebesroman in der Frauenbuchliteratur
Herausgeber: Aufbau Taschenbuch (Imprint der Aufbau Verlag GmbH & Co. KG)
Erscheinungstermin: 20. Mai 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7466-2931-5
Format: Softcover
Seitenanzahl: 315 Seiten


Produktinformationen:

Kurzbeschreibung
Schmeckt's dir nicht, Schatz?

Beim ersten Mal landet das Rattengift noch versehentlich auf dem Teller - und endlich ist Vivi ihren tyrannischen Gatten los. Als ihr ein Fiesling ans Erbe will, greift sie erneut zum Kochlöffel. Nun geht es wie von selbst: Sie hat schon bald eine Sammlung "todsicherer" Rezepte beisammen. Dann verliebt Vivi sich in Jan, und das Kochen soll ein Ende haben. Doch plötzlich versagen die Bremsen ihres Autos, und ein erbarmungslos komischer Feldzug, Mann gegen Frau, beginnt.

Mit todsicheren Rezepten fürs Jenseits

Der Verlag über das Buch
Schmeckt’s dir nicht, Schatz?

Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen: Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch – und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg – ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schuft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt ...

Mit todsicheren Rezepten fürs Jenseits

Die Bewertung

Meinung:
Vivi ist die Art von Frau, welche Anfang dreißig unter den Fittichen ihres Mannes steht, welche sie weder arbeiten noch alleine Autofahren lässt. Sarkasmus und schwarzer Humor vermischen sich mit Vivis Naivität, was den Leser zwar ohne weiteres Schmunzeln lässt, aber sich fragt, ob besagte Frau ein Rückrad hatte, sich so ihrem Mann zu unterwerfen

Das Cover/Die Gestaltung:
Dieses Cover gibt uns direkt einen Einstieg in das Geschehen, worum es geht. Um das Kochen. Eine Küche ist dargestellt, was den Leser zu Beginn anzieht und die Figuren ohne weiteres mit den Protagonisten des Buches verbindet.
1,5/2,0 Punkten


Die Sprache/Der Satzbau:
Ellen Berg ist eine Meisterin darin Sarkasmus pur zu schreiben, selbst wenn der Anlass dafür nicht gegeben ist. So wird man als Leser angehalten die Situationen sich bildlich vorzustellen und zu schmunzeln.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Vivi ist zu Beginn so unselbstständig, dass man sich als emanzipierte Frau fragt, was in ihren Kopf nur vorgeht. Ihre Naivität bleibt ein Bestandteil des ganzen Wandlungsprozesses, welchen sie so einiger Maßen durchläuft, aber sich dennoch eher weniger emanzipiert, obwohl sie deutlich das Potenzial dazu hat. Die Nebenfiguren sind so gestaltet, dass man anhand von Klischees auf den Figurentyp gestoßen wird.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Ohne weiteres wird ein Spannungsbogen aufgebaut, welcher seinen Höhepunkt ohne unnötigen Kram erreicht und ein Schluss, aus welchem sich ein typisches Happy End herausfiltert. So wird eine interessante Idee der todsicheren Rezepte mit dem üblichen gekreuzt, dass Frau sich zu emanzipieren glaubt, es aber dennoch nicht ganz so schafft und sich am Ende wieder bei einem Mann wieder findet.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Für manche mögen die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar sein, wohin gegen man sich fragt, warum sie sich nicht schon eher emanzipierte. Dennoch sticht es heraus, dass es sich hierbei um einen Roman handelt, welcher mit einem gut ausgearbeiteten Handlungsbogen überzeugt.
1,5/2,0 Punkten


Fazit:
Mit 7,5 von 10,0 Punkten vergebe ich die Leseempfehlung an solche Frauen, welche schwarzen Humor lieben und hin und wieder in Kauf nehmen können, dass Vivi trotz ihres Alters eine solche Naivität und Emanzipationslosigkeit ausstrahlt, dass man sich als heutige Frau nur an den Kopf greift, selbst wenn einem das Schmunzeln nicht vergeht, wegen der ironischen und zynischen Bemerkungen in diesem Buch.
An dieser Stelle danke ich dem Aufbau Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

2 Sprünge

  1. Ich stehe auf sarkastische Frauen als Mörderinnen! Das Cover sieht aber so billig aus, dass es mich tatsächlich abgeschreckt hat, es zu kaufen. Und zu oft werden Reviews auf großen, bekannten Portalen, einfach "schön" geschrieben. Ich denke, ich werde ihr beim nächsten Einkauf noch mal eine Chance geben :D Danke für dass Review!

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  2. Hallöchen, ich hab deine Rezension auf meinem Blog verlinkt und hoffe, dass ist ok. Du kannst es dir gerne HIER anschauen

    Alles Liebe, Nelly

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