[Rezension] Das Zingulum von Dietmar Wachter


Das Zingulum bei Berenkamp


Produktdetails:

Titel: Das Zingulum
Reihe: Inspektor Matteo ermittelt
Autor: Dietmar Wachter
Genre: Kriminalroman
Herausgeber: Berenkamp Verlag
Erscheinungstermin: September 2011
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-85093-278-3
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 278 Seiten

Produktinformationen:

Kurzbeschreibung

In Landstein, einem idyllischen Tiroler Städtchen, ist´s vorbei mit der Beschaulichkeit einer Kleinstadt, als zwischen Ostern und den Raunächten des Jahres 2009 vier Frauen spurlos verschwinden. Ihre Leichen werden - allesamt mit kahlgeschorenen Köpfen - Wochen später an symbolischen Orten aufgefunden. Ein kniffliger Fall für Matteo Steiniger, den Landsteiner Kriminalinspektor alter Prägung, der seinen Papierkram vorzugsweise auf einer klapprigen Reiseschreibmaschine im Biergarten eines Wirtshauses erledigt. Mit seiner kleinen, ambitionierten Truppe ermittelt er gegen mehrere Verdächtige und stößt dabei an seine persönlichen Grenzen. Selbst der aus Wien herbeigerufene Kriminalpsychologe kommt auf keinen grünen Zweig, und ein mehr als kurioser Zufall in einer Galerie führt Matteo ins Palais einer alten Adeligen. Dort findet er den berühmten roten Faden, der ihn der Klärung der Mordserie ein großes Stück näherbringt.

Der Verlag über das Buch

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Die Bewertung


Meinung:

Ein interessanter Perspektivenwechsel durch Figuren, welche so authentisch wirken, dass dieser Roman einen nicht mehr los lässt, selbst nach der Lektüre.

Das Cover/Die Gestaltung:

Das Cover ist Programm des Titels und wirkt somit so interessant, dass man dieses Buch zur Hand nehmen muss, um herauszufinden, was es mit dem Zingulum auf sich hat. Eine Spannung wird geschaffen, da dieses Zingulum das Buch wie ein Rahmen umspannt und der Rest in dunklen Facetten wiedergegeben wird. So wirkt dieses Cover zwar einladend aber ebenso hebt es sich kaum hervor.
1,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:

Dietmar Wachter schafft es den Leser, anhand seiner ausgefeilten Sprache immer tiefer in den zweiten Fall des Inspektor Matteo zu bringen. So wird die Sprache zu einem der besonderen Momente, wenn sich Humor und Genie treffen.
2,0 /2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Durch die vielen Perspektivenwechsel wird jede Figur, welche wir in diesem Roman begegnen, zu einer einzigartigen Mischung aus Lebendigkeit und Realität. Obwohl sie nur Romanfiguren sind wird man durch sie in eine Welt geführt, die klare Charakterzüge gut schildert und dennoch Freiraum zur Entfaltung schafft.
2,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Das geschickte Aufbauen der verschiedenen Handlungsstränge, welche sich auf einen hinaus zulaufen und sich somit treffen, ist ebenso gelungen, wie der Verlauf des ganzen Falles.
2,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Da Figuren und Plot so ineinander verwoben sind, ist die Nachvollziehbarkeit ohne weiteres gegeben, sodass der Lesespaß ohne gleichen ein Genuss darstellt.
2,0/2,0 Punkten


Fazit:

Mit 9,5 von 10,0 Punkten vergebe ich eine Leseempfehlung für alle Krimifans unter den Lesern, welche Perspektivenwechsel und Humor lieben, welcher sich in eine rundum gut gedachte Story eingliedern.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Autor Dietmar Wachter für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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