[Persönlich] Träume & all das, was es dazu zu sagen gibt

Träume sind Fantasien wie aus einer anderen Welt. Manchmal muss man sie deuten, um zu erfahren, welchen Herzenswunsch man besitzt. Manchmal sind sie aber auch so eindeutig, dass man sich ihnen im Alltag entgegenstellen und sie leben kann.
Träume sind vieles. Sie vereinen alles, was man glaubt zu wissen. Sie verarbeiten die Geschehnisse, weisen uns auf etwas hin und wollen ans Licht gebracht werden.
Doch eines sind Träume nicht: Einseitig.


Gewiss gibt es viele Arten, wie man Träume erleben kann. Sie sind ebenso vielfältig wie die verschiedenen Formen. Einige Träumen in Schwarzweiß, andere haben einen besonderen Schimmer, wiederum andere Träumen aus ihrer Perspektive & dann gibt es da noch diejenigen, welche aus ihrem Körper heraus träumen, sich sehen, als wäre ihr Ich eine andere Figur.
Es gibt Gefühle in ihnen; durch fallen in einem Traum wachen die Meisten auf; auch durch Schmerz oder Tod, durch Verletzung oder einem bestimmten Gefühl.
Deswegen sind sie so vielfältig und alles andere als eindimensional.

Ihr fragt euch, weswegen ich gerade über Träume schreibe, weswegen diese so wichtig für unsere tägliche Verarbeitung, für unsere seelische Regeneration sind? Heute habe ich in Rekordzeit den zweiten Teil der Traumlos-Serie von Jennifer Jäger beendet und besagte Autorin hat zum Erscheinen ihres im Impress Verlag erschienenen Romans ein Bloggergewinnspiel gestartet. Deswegen würde ich mich riesig freuen, wenn ihr für meinen Post auf ihrer Seite abstimmen würdet. Und hier geht es zur Abstimmung.

Nun denn, das, was ich oben verfasste ist dennoch noch nicht alles. Keineswegs lasse ich euch mit ein paar allgemeinen Weisheiten, welchem jeden aus diversen Büchern oder Filmen kennen dürfte, von dannen ziehen.

Träume spielen auch in meinem Leben eine wichtige Rolle. Manchmal sind sie so lebendig, dass ich am Morgen erwache und sie mir aufschreiben muss, um sie nicht im Verlaufe des Tages zu vergessen; andere wiederum sind so emotional, dass ich bei der leisesten Gefühlsregung aufzuwachen drohe – was sehr oft durch gewisse körperliche Aspekte hervorgerufen wird, wenn ich durch einen Albtraum mit diversen Krabbeltieren zum Beispiel durch das Umhertreten auf meiner Matratze erwache.
Auch wurde mir gesagt, dass ich bei gewissen Themen im Schlaf einfach nicht meine Klappe halten kann. Nun, das beliebteste Thema sind Bücher, welche mich sehr geprägt haben oder mich das letzte Mal auf eine sehr emotionale Reise mitnahmen.
Gewiss träume ich in vielen Schattierungen; manchmal träume ich in Schwarzweiß, vor allem, wenn es um vergangene Dinge geht; dann wiederum ist es blühend und farbenfroh, dass ich selbst den Geruch wahrnehme, obwohl dieser in meinem Schlafzimmer nicht vorherrscht. Ebenso träume ich in der körperlichen Ebene, wenn dieser Traum für mich sehr bedeutend ist (was aber nicht bedeutet, dass ich sofort nach dem Erwachen mein nicht vorhandenes Traumdeutungsbuch schnappe, um darin nach mehreren Antworten nachzuschlagen).
Träume sind für mich vor allem eine Inspirationsquelle und es ist nicht leicht gezielt zu träumen, was aber durchaus meinem Erachten nach machbar ist. Aus gezielten Träume schöpfe ich meine Ideen, wälze Probleme hin und her oder schmücke ein bisschen meinen erlebten und vielleicht grauen Tag aus.
Hin und wieder, wenn der Traum etwas sehr Bedeutendes in sich inne trägt, kommt ein Traum wieder und wieder. Er verändert sich aber auch. So ist es mir schon oft passiert. Ein Traum begleitet mich schon mein halbes Leben, zumindest seitdem ich mich an diesen erinnern kann, seitdem er mir offensichtlich bewusst geworden ist. Er verändert sich mit meinem Alter und zeigt somit immer mehr andere Perspektiven auf. Manchmal träume ich ihn über zwei Nächte verteilt, manchmal ist er auch der einzige Traum, an welchen ich mich in einer ganzen Woche erinnern kann. Er verändert sich so, dass die anderen Perspektiven sich aufbauen und gestallten können, sodass er gleich einen anderen Sinn oder ein anderes Ende bereithält. Manchmal ist er aus einer anderen Sichtweise, eine andere Person und wie auch immer er sich noch entwickeln mag, ich folge ihm sehr gespannt, denn es ist wahrlich eine sehr spannende Lektüre in der Nacht, ohne ein Buch in die Hand zu nehmen.


Keinesfalls sollte man denken, dass man nicht träumt, denn gewiss ist, dass das Gehirn selbst in der Ruhephase arbeitet, manchmal mit einem höheren Leistungsvolumen, als am Tage. Selbst wenn man am Morgen nach dem Aufstehen denken mag, man hat diese Nacht keinen Traum gehabt, so ist es gewiss, dass man sich an diese nur nicht erinnern kann, weil sie in der Phase des Entstehens sind und eher unbedeutend für uns; also nur reine Verarbeitung von den Geschehnissen des vergangenen Tages, um eine seelische Erneuerung zu schaffen.

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