[Rezension] In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut von Jennifer Wolf

In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut bei Impress

PRODUKTDETAILS:

Titel: In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut
Reihe: Die Sanguis-Trilogie
Autor: Jennifer Wolf
Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Im.press (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 07. November 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60026-1
Format: eBook
Seitenzahl: 495 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Dass es Vampire gibt, weiß Miriam schon seit ihrem elften Lebensjahr, als die Vampire ihr großes Coming-out hatten. Doch das ist jetzt fünf Jahre her und trotzdem hat sie noch nie einen in echt gesehen. Umso unglaublicher findet sie daher die Nachricht, dass gleich zwei Vampire auf ihre Schule kommen sollen. Und der eine sogar in ihre Klasse! Elias nennt sich der blasse neue Schüler, der seine roten Pupillen hinter einer blickdichten Sonnenbrille versteckt. Ein bisschen mulmig wird ihr dann schon, als er den Platz direkt neben ihr bekommt. Auch wenn er eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübt …

Der Verlag über das Buch
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DIE BEWERTUNG

Meinung:
Eine Rundum leichte Lektüre, welche in ihrem Wortwitz hin und wieder ein Lächeln entlockt, nach einer gewissen Zeit jedoch ins lächerliche abdriftet, da es scheint, als sei man versucht in jedem Satz einen pfiffigen Spruch lesen zu müssen, ohne dass es hierbei angebracht sei. Dennoch unterhält dieser Auftakt mit seiner Leichtigkeit und spendet unverhoffte Lesestunden.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover zieht durch seine Aufteilung den Leser deutlich an, wenngleich die oben stehende Figur einem ein Bild vor Augen führt, welches einem mit der Hauptfigur in Verbindung bringt.
1,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Die jugendliche Sprache der Autorin Jennifer Wolf lässt sich einfach und flüssig lesen, wobei diese Sprache für einige Leser gewöhnungsbedürftig erscheinen dürfte, da man hin und wieder denken mag, dass doch so gewiss keine Jugendlichen in diesem Alter reden. Der Witz, welchen sie sonst immer gut eingebaut hatte, wird in diesem Buch jedoch zu oft an den unpassendsten Stellen verwendet, sodass dieser nicht mit der Leichtigkeit und der eigentlichen Wortwahl kooperiert und somit nicht zur Geltung kommt und wie aufgesetzt wirkt.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Die hier vorkommenden Figuren sind alles andere als Klischeehafte Schubkastenfiguren, wobei diese jedoch mit Vorsicht zu genießen sind, da ihre Eigenarten in überspitzter Weise hin und wieder ins parodistische abgleiten und diese Charaktereigenschaften beibehalten, sodass kaum eine Entwicklung stattfinden kann; selbst keine, welche in diesem gesetztem Rahmen stattfinden. Ebenso sind einige Figuren so unwirklich gehalten, dass man an ihren so schnell gefällten Entscheidungen kaum Glauben schenken und diese nachvollziehen kann.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Wobei sich der Plot perfekt aufeinander aufbaut sind einige Sequenzen viel zu kurz gehalten, dass man denkt, dass es der Autorin nie schnell genug gehen konnte ihre Figuren in einer bestimmten Lage zu sehen, ohne dass es dieser bedarf. So wird der Plot schnell durch das übliche Teenagergeplänkel eine langwierige und kitschige Angelegenheit, welche eher auf eine der üblichen Lovestorys hinweist, anstelle eines Fantasy-Romans.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die Figuren, welche hin und wieder überspitzt dargestellt sind und ihren schnellen Entscheidungen, wird es sehr schwer sich in diese Figuren hineinzuversetzen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Dennoch liegt der Aufbau so, dass jede wichtige Szenen aufeinander baut (das Teenagergeplänkel ausgenommen) und dieser eine logische Reihenfolge hat, wobei jedoch der Spannungsbogen eher gleich im unteren Drittel bleibt, da die Szenen, auf welche es ankommt, zu schnell „geschnitten“ sind.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 6,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich auf eine Reise begeben wollen, in welcher die jugendliche Sprache vorherrscht und in all ihren Facetten ausgereizt wird, sodass es hin und wieder zu witzigen Situationen innerhalb der Figurenkonstellation kommt.

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