[Rezension] Rauklands Sohn von Jordis Lank

Rauklands Sohn beim Verlagshaus El Gato

PRODUKTDETAILS:

Titel: Rauklands Sohn
Reihe: Raukland Trilogie
Autor: Jordis Lank
Genre: Fantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Verlagshaus El Gato
Erscheinungstermin: 07. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3943596045
Format: Softcover
Seitenzahl: 364 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Für jemanden, der vor einem Kampf davonläuft, hat der 17-jährige Königssohn Ronan nichts als Verachtung übrig. Schlimm genug, dass er gezwungen ist, dem hasenfüßigen Liam das Fechten mit dem Langen Schwert beizubringen: Ronan verliert obendrein den Thron, wenn er dabei versagt. Um im Kampf bestehen zu können, muss Liam jedoch nicht nur sich selbst vertrauen, sondern auch seinem Lehrmeister. Als aus der erzwungen Verbindung langsam Freundschaft wird, ist es auf einmal Ronan, dem der größte Kampf bevorsteht: Wählt er den Thron, oder steht er zu dem einzigen Freund, den er je hatte?

Der Verlag über das Buch
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DIE BEWERTUNG

Meinung:
Zwischen Erkenntnis und Erkennen ist ein Weg, welcher dieses Buch mit einer wahren Flut an Humor meistert und dennoch kritisch bleibt und seinen Romanhelden vorantreibt, um endlich etwas wie Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen zu fassen.

Das Cover/Die Gestaltung:
Selbst wenn dieses Cover düster daherkommt, verfehlt es durch das Schwert, welches den Blick des Lesers auf sich zieht, seine Wirkung nicht und lädt ein zwischen die Seiten zu blättern und herauszufinden, ob es denn nur um Schlachten gehen mag, oder ob da mehr dahinter steckt.
1,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Jordis Lanks Sprache ist klar strukturiert und lässt sich flüssig lesen, sodass man sich schnell in den Charakter einlesen kann, selbst wenn dieser zu Beginn eher ein unsympathischer Frauenheld ist, der es nicht anders verdient hat. So überzeugt sie durch eine Beschreibung, welche weder zu wenig noch zu viel Preis gibt und weist Dialoge auf, welche man als verbalen Schlagabtausch sehen kann.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Zu Beginn wird man sich denken, dass einige Figuren einfach nur eine sehr anstrengende Art haben und sie es nicht anders verdient haben so oder so behandelt zu werden. Doch, im Verlaufe des Buches wird so manche Figur, welche zu Anfang noch ein sogenannter Antiheld ist zu einem jungen Mann, welcher auf der Suche nach sich selbst ist und sich selbst besser kennen lernt. Ebenso sind die Nebenfiguren so angelegt, dass sie jede auf ihre Art auf unseren Helden einwirkt, um sich weiter zu entwickeln oder auch manchmal ins alte Muster zurück zu fallen.
2,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Schon wieder ein solcher Roman, wo dies und jenes passiert … Nein, ein solcher Roman ist es ganz und gar nicht, auch wenn es Elemente einer Heldenreise in sich trägt und vage Elemente der Fantasy auftauchen ist dieser Roman weit mehr als das. Er verbindet schön und interessant die verschiedenen Aspekte miteinander und lässt dabei nichts unversucht sich mit den gelungenen Wendungen von dem Einheitstrott abzuheben.
2,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Die Sequenzen bauen auf einander auf und werden in sich stimmig, sodass selbst die kleinen Dialoge in sich stimmig werden und zum Ergebnis führen, welches Figuren und Plot voran bringt.
2,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 9,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche mal zu Beginn eine verkappte Figur lesen wollen, welche weit ab von dem üblichen Heldenklischee ist. So ist dieser Roman eine gelungene Heldenreise, welche mehr zu bieten hat als das Ziel.
An dieser Stelle bedanke ich mich der Autorin Jordis Lank und dem Verlagshaus El Gato für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

1 Sprung

  1. Danke für die tolle Rezi, den Aufbau find ich großartig!
    LG ClauDia

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