[Rezension] Starters von Lissa Price

Starters bei ivi
PRODUKTDETAILS:

Titel: Starters
Reihe: Starters-Enders
Autor: Lissa Price
Genre: Dystopie im Jugendbuchbereich
Herausgeber: ivi (Imprint der Piper Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 12. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-492-70263-8
Format: Hardcover
Seitenzahl: 400 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Der Verlag über das Buch
Diese spannende Zukunftsvision wird weltweit Millionen Leser begeistern.

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Man nehme einen großen Topf, schmeiße diverse Kurzgeschichten und TV Produktionen hinein und gebe den überaus reizenden Geschmacksverstärker der Jugendbücher hinzu, so bekommt man ein Buch heraus, welches viel weiter in den Himmel gelobt wird, als es wirklich taugt. Eins sei zu sagen, dass der Kitsch, welchen man zu oft in solchen Büchern dieses Genres liest, hier zum Glück nicht so ausschweift.

Das Cover/Die Gestaltung:
Die Anonymität, welche dieses Cover ausdrückt ist bedeutend für die Stimmung in diesem Buch. So wirkt der schwarze Hintergrund zusammen mit der gesichtslosen Frau um so vieles passender zu dieser Geschichte.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Die Einfachheit der Sprache lässt einen weder über komplizierte Satzstrukturen, noch über irgendwelche Fremdwörter stolpern, sodass man dieses Buch in einem schnellen Fluss lesen kann, ohne über die Worte sinnieren zu müssen.
1,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Mit Klischees behaftet werden Jung gegen Alt frontal zu einander gestellt, sodass man sich manchmal fragt, ob es jetzt Satire oder die Einfachheit ist, mit welcher sich die Jugend wie so immer gegen das Alter stellt. Gewiss handeln die Figuren in ihren ihnen vorgegebenen Strukturen, was zum einen gut und zum anderen schlecht ist, da es weder Überraschungen, noch Wendungen, noch Entwicklungen gibt. Dennoch sei gesagt, dass die Figuren nicht so schnulzig und blind vor Liebe reagieren, wie man es sonst gewohnt isst, was ein Punkt ist, an welchem man sich festklammern kann.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Persönlich muss ich gestehen, dass dieses Buch ein völliger Fehlgriff für mich war, da es als eine gänzlich neue Idee vorgestellt wurde. Schon nach den ersten Seiten fielen mir Parallelen zu der TV Adoption „Transfer“ (basierend auf der Kurzgeschichte „Tausend Euro, ein Leben“ von Elia Barceló), welche mit verschiedenen schon viel zu abgelaufenen Ideen gemischt wurde, welche man ebenso aus Film und Fernsehen kennt. Ebenso zieht sich der Verlauf ausgiebig auf den Vergleich der Armen, jungen Menschen und den Prunk der Alten, reichen. Anstelle in der Handlung weiter zu kommen, werden uninteressante, langwierige Dinge aufgetan, scheinbar um die Seiten zu füllen.
0,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die Klischees wird fast alles übertrieben dargestellt und in keiner Weise nachvollziehbar, sodass auch der Aufbau darunter leidet und unwichtige Details beschreiben werden, welche unnötig an zu vielen Stellen doppelt gesetzt wurden.
0,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 4,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich auf dieses Abenteuer einlassen können. Es wäre unterhaltsamer, wenn man nicht mit einem Versprechen gelockt werden würde, welches etwas ganz neuartiges sein soll. So wurde die Messlatte viel zu hoch gelegt und in diesem Brei aus verschiedenen TV Produktionen, sowie Kurzgeschichten geht einiges verloren, was auch die Übertreibung und Gegenüberstellung nicht wett machen konnte.

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