[Rezension] Feinde mit gewissen Vorzügen von Amelie Murmann

Feinde mit gewissen Vorzügen bei bittersweet

PRODUKTDETAILS:

Titel: Feinde mit gewissen Vorzügen
Reihe: BitterSweets Serie
Autor: Amelie Murmann
Genre: Lovestory, Kurzgesichte
Herausgeber: Bittersweet (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 14. Januar 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60108-4
Format: eBook
Seitenzahl: 70 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Sturmgefühle – Puddingrache – Nahdistanz…
Sophia liebt Worte. Für Tobias hat sie auch ein paar übrig: fies, hinterhältig, verabscheuenswert … Die Liste geht noch ewig weiter. Doch dann geschieht die Katastrophe: Sie soll mit ihm Tango tanzen! Auf Tuchfühlung mit dem Todfeind – aber ist er das wirklich?

Der Verlag über das Buch
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DIE BEWERTUNG

Meinung:
Zwischen Neckereien und der Liebe liegen bekanntlich nur wenige Schritte. So wird in wundervollen Worten eine Story erzählt, welche vom Aufbau und Plot eine der Einfachsten der Welt ist. Und dennoch kann man schmunzeln, lachen und sich zusammen mit der Hauptprotagonistin ärgern.

Das Cover/Die Gestaltung:
Klein und rund, mit einem . . . ähm nein, falsche Werbeaussage. Das Cover, welches sich in seiner runden, kleinen Form bestens anpasst, lässt den Leser dieses eBooks erst einmal verwirrt schauen und dennoch definitiv zum Kaufen anregen. Dabei geht das Cover in dieser Gestaltung perfekt auf, denn den Rand, welchen man erwartetet wird wieder aufgehoben und kehrt dennoch mithilfe der Punkte zurück, während die Farben genau das widerspiegeln, was man erwartet. Gefühle und Leidenschaft, welche sich immer weiter auf den wenigen Seiten aufbaut.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Wieder einmal schafft es Amelie Murmann mit ihrer Sprache den Leser mitten ins Herz zu treffen und lässt Bilder entstehen, die einem nur allzu bekannt aus Film und Fernsehen und vielleicht seiner eigenen Schulzeit sind. So fliegen die Seiten rasch vor sich hin und lässt es zu einem kurzweiligen Vergnügen werden.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Wer sich neckt das liebt sich. Dieser alte Spruch trifft eindeutig auf die beiden Hauptprotagonisten zu. Sie haben sich in den Haaren, als wären sie in dieser Situation nicht sehr viel weiter als Kindergartenkinder. Und das, obwohl sie meinen, sie würden im Debattierclub so viel lernen. Genau dies ist der größte Schwachpunkt dieser Story. Figuren, welche so voller Sterotypen sind, dass man ihre Handlungen schon voraussagen kann, was zum Teil ziemlich langweilig ist und dennoch das Herz erwärmt.
0,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Ebenso wie die einfach gestrickten Figuren ist der Plot schnell erzählt und gewiss ohne unvorhersehbare Wendungen. Er wurde schon so oft erzählt, so oft verfilmt und deswegen wirkt er wie der Alltag. Und dies ohne das gewisse Extra, was Bücher einem versprechen.
0,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die einfache Struktur der Figuren und den kurzweiligem Plot werden die Handlungen so nachvollziehbar, dass es seinen Reiz verliert, wenn man dieses Buch zu Ende gelesen hat. Dennoch baut sich die Story nachvollziehbar, wenn auch vorhersehbar auf, was einem zumindest bei der Stange hält.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 6,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die eine wohl altbekannte Lovestory lesen und sich für ein paar Stunden in dem Gezanke von zwei Teenagern verlieren wollen. Schnell wird einem zwar das Ende klar, aber dennoch hält einem die Sprache davon ab das Buch wegzulegen, denn diese trifft einem mitten in Herz.

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