[Rezension] Schnee wie Asche von Sara Raasch

Schnee wie Asche bei cbt
PRODUKTDETAILS:

Titel: Schnee wie Asche
Reihe: (noch kein Serienname bekannt)
Autor: Sara Raasch
Genre: High Fantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: cbt (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 14. April 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-641-15002-0
Format: eBook
Seitenzahl: 464 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Der Verlag über das Buch
Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Ein Buch, welches es schon zu oft gab, zu oft erzählt wurde und mit seinen Charakteren alles andere als überzeugt. Dennoch lässt man sich schnell ein auf diese High Fantasy Welt ein, in der es zwar Magie gibt, aber keine weiteren typischen High Fantasy Elemente auftauchen und mit seinem Aufbau alles andere als überzeugt.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover, welches das Yin und Yang Zeichen auf wundervolle Art und Weise in einen Teil Winter und einen Teil Frühling (wobei die fallenden Blätter jedoch auch den Herbst symbolisieren können) teilt, wirkt durch die steinerne Umrandung einfach magisch. So steht dieses Gebilde vollkommen präsent im Vordergrund, wobei sich Schnee vom oberen Rand zu Asche auf dem Boden wandelt und die Schrift des Titels sich durch seine Schwarz Weiße Farbe wunderbar schlicht daran anpasst.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Von langen Schachtelsätzen mit unzähligen Kommata bis hin zu kurzen Sätzen, welche hin und wieder einen Rhythmus ergeben, aber in ihren Beschreibungen maßlos übertreibt, ohne wirklich das zu zeigen, was in Kampfszenen wirklich wichtig ist. So werden die Kämpfe eher zu überfüllten Bildern, lassen aber weder Wirklichkeit noch Zumutbarkeit zu und verfällt schließlich in solche Beschreibungen, die vor Kitsch triefen, ohne dann real zu wirken.
0,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Der Verlag, der das Buch für Mädchen die starke Heldinnen lieben, anpreist, scheint ganz schön über das Ziel hinaus geschossen zu sein. Denn die weibliche Hauptfigur ist alles andere als stark. Sie kommt wie ein bockiges, kleines Kind herüber, dass mitunter eine Waffe schwingen und sich mehr durch Glück, als durch kämpferisches Geschick durch die Handlung kämpft, ohne wirklich charakterliche Stärke zu beweisen. Neben dieser nun kindlichen Hauptfigur treten viele blasse Nebencharaktere auf, die sich weder entwickeln, noch wirklich eine Tiefe haben. Zumindest bei Meira ist der Wandel eingetreten, aber keinesfalls so, wie der Verlag diese Figur anpreist. Sie wird zwar ein Stück erwachsener, aber keinesfalls authentisch. So bleiben sämtliche Figuren ein blasses Gewirr aus konturlosen Haupt- und Nebenfiguren, die manchmal einen Zweck haben, aber meistens nur ganz gut aussehen sollen, wenn sie beim Kampftraining mal wieder kein Hemd anhaben, während ihre Vorbestimmung einen schon in den vorderen Seiten nahezu anspringt.
0,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Der Plot ist der, den jeder schon einmal gelesen hat. Jedoch mit vielen ungeklärten Löchern, die das ganze so ziemlich unwirklich und unüberlegt erscheinen lassen. So verlaufen die wenigen Handlungsstränge auf ein klar definiertes Ziel hinaus, ohne eine wirkliche Erkenntnis zu erbringen, die den Leser in irgendeiner Weise überraschen könnte. Alles ist leider zu perfekt. Zu geradlinig, zu, um Spannung zu erzeugen, die lieber in den Kampfszenen mit Action und in einer ziemlich lahmen und vorhersehbaren Lovestory münden, um jungen Mädchen nach Luft schnappen zu lassen.
0,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit Figuren, die keineswegs irgendeinen Charakter haben und wahllos austauschbar sind und einem Plot, dessen Aufbau mit vielen Ecken und Kanten nun wirklich viele Plotlöcher parat hält, wirkt es allenfalls für Neulinge in diesem Bereich als ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie, die man ruhig in ein Buch hätte schreiben können.
0,5/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 3,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich als Neulinge an dieses Genre heranwagen und sich auf eine Hauptprotagonistin einlassen können, die zwar kämpfen kann, aber in der Liebe mal wieder zwischen zwei Männern steht.

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