[Rezension] Æthersturm von Susanne Gerdom

Æthersturm bei Ueberreuter

PRODUKTDETAILS:

Titel: Æthersturm
Reihe: Ætherwelt #2
Autor: Susanne Gerdom
Genre: Steampunk im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Ueberreuter
Erscheinungstermin: 07. April 2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7641-7012-7
Format: Hardcover (als eBook gelesen)
Seitenzahl: 400 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Die Ætherwelt steht kurz vor einem Krieg. Die Kaiserin ist von den Gegnern der sogenannten Engel festgesetzt worden und nun soll auch ihre Tochter Mizzi gefangengenommen werden. Mit letzter Kraft rettet sich diese in die Kanalisation. Dort sammeln die Alliierten der Engel um die junge Kato von Mayenburg und den Halbengel Jenö ihre Kräfte, um die unwürdige Sklaverei der Elementarwesen durch die Menschen ein für alle Mal zu beenden. Jenö, Kato und Mizzi treiben die Kriegswirren an jeweils andere Orte der Kaiserstadt Wien. Und jeder von ihnen macht dabei Entdeckungen, die bis dato jenseits ihrer Vorstellungskraft lagen.

Der Verlag über das Buch
Lesealter: ab 14 Jahren


DIE BEWERTUNG

Meinung:
Eine grandiose Fortsetzung, mit den typischen Ætherwelt Elementen, vielen Antworten, fantastischen Ideen und lebendigen Figuren.

Das Cover/Die Gestaltung:
Bläulich gehalten, dem Handlungssträksten Ort entsprechend, wird dieses Cover dargestellt. Man erkennt eine Figur, welche mit nach oben gerichtetem Blick eine Magie herbeiruft, die dem Leser dieser Reihe bekannt sein dürfte, andere dafür noch interessierter hinschauen lässt. Denn der Leser will bei diesem Cover sofort wissen. Wo ist das denn?  Warum kommt das wie eine Kanalisation herüber? Zusammen wirken die Elemente, schon wie bei Band eins so, dass die Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sind, sich beeinflussen und auch stärken.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Wieder schaffte es Susanne Gerdom die Ætherwelt mit ihrem Stil lebendig werden zu lassen und neben detaillierten Beschreibungen dennoch den Figuren ihre eigene Sprache zu geben. So bleiben die Sichtweisen abwechslungsreich und zeigt auch auf, dass die Autorin ihr Handwerk versteht, für andere Handlungsstränge genau die richtigen Worte mit ihrem eigenem Charakter zu finden.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Wieder sind die Figuren so angelegt, dass sie sich weiterentwickeln können und weder Schablonenhaft noch eindimensional wirken. Die neu eingeführten Figuren, werden ebenso wie die Hauptfiguren aus Band eins, mit einer Liebe und Deutlichkeit beschrieben, dass sie aus sich heraus ihren eigenen Charakter entwickeln. So bleibt es wieder lebendig und jede Figur an und für sich nachvollziehbar, weil sie alle ihre eigenen Überzeugungen, Handlungen und Ziele haben, über welche sie sich definieren, sich aufhängen oder dafür kämpfen.
2,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Der Krieg, welcher auch hier immer noch wütet wird leider wieder nur ein Nebendetail, selbst, wenn sich ein Handlungsstrang dann darauf bezieht. Dennoch bleibt er im Hintergrund, wirft eher noch mehr Fragen auf, anstelle hier Antworten zu geben.
Andere Handlungsstränge hingegen, die in Teil eins besprochen wurden, werden in diesem Teil wieder aufgegriffen, weitergeführt und ausgebaut. So wirken beide Bände in der Einheit und in sich geschlossen, geben sich die Handlungsstränge in die Hand und beenden dennoch auch eigene Handlungsstränge. So wird auch wieder der typische Charme der Ætherwelt, der Steampunk und die Fantasy, wieder aufgenommen, verfeinert und ineinander verwoben.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Wieder sind die Figuren in sich schlüssig, handeln aus sich heraus, beeinflussen somit die Story und die Handlungsstränge, für welche sie nichts können, beeinflussen auch sie wiederrum. Da hier wieder Fragen aufgeworfen und auch beantwortet werden, bleiben die verschiedenen Sichtweisen nachvollziehbar und bauen aufeinander auf, um dann zum Schluss ineinander überzugehen.
2,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 9,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die nicht nur der ersten Teil der Ætherwelt gelesen haben, sondern die auch einmal eine andere Story lesen wollen, in der sich die Elemente zu etwas vermischen, dem man nicht entkommen kann, selbst wenn man es angestrengt versuchen würde. 

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