[Rezension] Aquamarin von Andreas Eschbach

Aquamarin bei Arena

PRODUKTDETAILS:

Titel: Aquamarin
Reihe: (Serienname noch nicht bekannt)
Autor: Andreas Eschbach
Genre: Zukunftsfantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Arena
Erscheinungstermin: 1. Juni 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-401-60022-2
Format: Hardcover
Seitenzahl: 408 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung.
In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt …

Der Verlag über das Buch:
-


DIE BEWERTUNG

Meinung:
Mit einer Handlung, die sehr vorhersehbar ist, wird vor allem das Augenmerk auf das Innenleben der Figuren gerichtet.

Das Cover/Die Gestaltung:
Die blaue Unterwasserwelt in ihrem Blau und Schwarz zieht zusammen mit den glitzernden Luftbläschen und der Hälfte eines Gesichts, die Zielgruppe an. Durch die dunklen Korallen hebt sich ein starker Kontrast zu den anderen Büchern ab, welche man in der Buchhandlung oder im eBook-Shop sieht. Durch das Gesicht, wird man zusammen mit dem Klappentext eigentlich schon genau wissen, worum es sich drehen wird. Und gerade deswegen wird man dieses Buch in die Hand nehmen und zumindest einmal hinein lesen.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Andreas Eschbach hat eine angenehm einfache, jugendliche Sprache, mit welchem er einen in den Bann zieht. Besonders, wenn man seine Nicht-Jugendbücher kennt, weiß man, dass er sehr anpassungsfähig und wandelbar in seiner Sprache ist. So wird man nicht nur als Jugendlicher oder junger Erwachsener schnell in das Buch hinein kommen, sondern gewiss lässt seine Sprache auch Erwachsene eintauchen. Er gibt den verschiedenen Figuren, mit einem Teil Beschreibung und Imagination, sein eigenes Gesicht, weswegen auch in diesem Buch mehr als nur eine übliche Figurenkonstellation gibt.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Trotz der Sprache, mit der der Autor sich um jede Figur bemüht und bedacht darauf ist die Tiefe und die im Buch voranschreitende Entwicklung, zu beschreiben, fallen einige wenige Figuren ein bisschen durchs Raster. Diese Nebenfiguren haben jedoch einen eher kleineren Auftritt, weswegen man darüber hinweg sehen kann.
Die handelnden Figuren, auf dessen Augenmerk das Buch liegt, werden besonders durch ihre Entwicklung hervorgehoben. Sie sind nicht alle Gut und nicht alle Böse. Es ist ein Mischmasch. Manchmal durchschaubar von den Ambitionen her, aber dennoch interessant sich mit diesen Figuren zu beschäftigen.
1,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Der Klappentext, auch wenn er vage formuliert sein sollte, nimmt eigentlich schon ab der ersten Seite die Entwicklung voraus. Schon zu Beginn wird man schnell hinter das Geheimnis kommen. So wird man zwar verschiedene Theorien zu dem Warum haben, aber die richtige Antwort dürfte eigentlich bei einem Vielleser mit darunter sein. So wird zwar der Handlungsverlauf nachvollziehbar, aber keineswegs überraschend. Nur kleine Szenen sind darauf ausgelegt, dass sie den Leser mit Actionszenen anspornen schneller und weiter zu lesen, weswegen das Hauptaugenmerk vor allem auf die Figuren gelenkt wird. Ihre Entscheidungen, ihre Herangehensweise, ihre Entdeckungen und ihre Gefühle sind der Hauptbestandteil des Plots.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Der Plot, welcher eher weniger Handlungsorientiert ist, lässt den Figuren zwar Platz um sich zu entwickeln, zeigt aber dennoch einige Schwachstellen auf. So wird man nicht mit einer besonders spannenden Handlung konfrontiert, dafür aber mit Figuren, die sich anpassen und selbst entwickeln müssen.
Die Spannung bleibt etwas im Hintergrund, wohingegen die Figuren sich dafür einsetzten, dass einem nicht langweilig wird.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 7,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich vor allem mit Figuren und deren Entwicklung befassen wollen. Das Geheimnis des ganzen Buches ist dem Leser eigentlich schon beim Lesen des Klappentextes bekannt. Wenn nicht, wird man zumindest mit einige Ideen haben, unter der ganz bestimmt auch die Lösung liegen wird. So bleiben zwar spannende Szenen aus, aber im Vordergrund sind ja vor allem die Figuren gerückt. Sie müssen sich entscheiden, sie müssen handeln und sie müssen sich selbst entwickeln. So schafft es Andreas Eschbach mit diesem Buch Bilder von Figuren zu zeichnen, die spannend aufgebaut sind. Nur wenige Nebenfiguren haben einen geringen Stellenwert und fallen deswegen herunter.

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