[Persönlich | Blogger Aktion] #‎WirBloggenBücher‬

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#‎WirBloggenBücher‬ ist eine eine Community-Aktion von Buchbloggern für Buchblogger, Lesefreudige und alle buchig Interessierte. So nehmen auch Lia und ich an dieser Aktion teil und geben euch einen kleinen Einblick in unsere Gedanken, in unsere Intensionen und unsere anfänglichen Berührungsängste.



1.) Was bedeutet für DICH "buchbloggen"? Warum machst DU das eigentlich?


Sarah: Es ist nicht nur ein Hobby. Das Buchbloggen wird auch zu einem Lebensinhalt, wenn man das so sehen möchte. Man verbringt Zeit damit Bücher mit dem Hintergrund zu lesen, dass man seine Meinung auch anderen Mitmenschen mitteilt. Bevor ich ZeilenSprung ins Leben gerufen habe, tauschte ich mich mit meinen Freunden und meiner Familie über die gelesenen Bücher aus.
Nach meiner Ausbildung in einer Sortimentsbuchhandlung, stellte ich schließlich fest, dass da nicht mehr der Alltag mit dem Buch, mit dem Austausch und der Beratung dagewesen war. Mir fehlte etwas. Etwas, was einen großen Stellenwert bei mir eingenommen hatte. So begann ich es schließlich. Machte mir Gedanken, was ich den Menschen über die Bücher, die ich gelesen habe, erzählen will und ob ich sie ihnen empfehle. So entstand dann eigentlich ZeilenSprung.

Lia: Buchbloggen ist für mich die Möglichkeit, meine Gedanken und Ideen zu meinen gelesenen Büchern loszuwerden. Es ist auch die Möglichkeit, mich mit Anderen über Bücher, den Inhalt, Aufbau und deren Wirkung auszutauschen.


2.) Wie bist DU zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß?


Sarah: Wie schon oben erwähnt, tauschte ich mich schon davor mit meinen Mitmenschen über Bücher aus. Nach dem Alltag, meiner Arbeit mit dem Buch, wollte ich dieses Kulturgut nicht missen. Ich wusste von Buchblogs, dass es sie gab und dass Buchblogs in Deutschland auch etablierter wurden. Doch bisher hatte ich selbst selten solche gelesen. Ich informierte mich, stellte fest wie einfach es war und startete dann ZeilenSprung.
Der Austausch stand im Vordergrund, ich wollte andere Sichten auf Bücher kennen lernen und Diskussionen befördern. Diskussionen, die auch andere Meinungen zuließen. Dies war durch die große Auswahl an Buchblogs gegeben.

Lia: Da ich den Buchblog ZeilenSprung sehr gerne mochte und ich bereits schon seit langem für mich selbst Kritiken und Rezensionen mit mehr oder weniger ausführlichem Inhalt geschrieben habe, dachte ich, dass ich es einfach mal mit dem Buchbloggen versuchen sollte.


3.) Welche Berührungsängste hattest Du?


Sarah: Schlechte Kritiken zu verfassen. Ja, mittlerweile bin ich da gefestigter darin. Vor allem bei Rezensionsexemplaren hatte ich Angst, dass mir das bestellte Buch nicht gefiel. Aber schnell sah ich, dass auch negative Kritiken gut aufgenommen wurden. Nicht bei jedem, wie man in meiner Kolumne lesen kann. Doch viele sind mir dankbar und auch ich konnte verstehen, warum ehrliche Kritik wirklich fundierter ist, als alles gut zu rezensieren.
Da ist jeder anders. Jeder legt schließlich Wert auf andere Dinge. So ist eben auch der Austausch gegeben, den ich mir erhofft hatte. So habe ich Bücher gelesen, die ich eigentlich von der Thematik her nie angerührt hätte. Doch was ist schließlich so schlimm daran seinen Horizont zu erweitern?

Lia: Dass meine Kritiken und Rezensionen zu ausführlich sind. Doch da Sarah fand, sie sind in Ordnung, war ich bald darauf von einer Mitarbeit überzeugt.


4.) Denk daran zurück, wie du angefangen hast: welche Tipps würdest du Buchblog-Anfängern geben?


Sarah: Ehrliche Kritik. Jeder Autor und jeder Verlag freut sich über Kritik. Egal ob positive oder negative. Sie kann alle weiterbringen. Also gebe ich Buchbloggern, die neu sind mit auf dem Weg, dass Ehrlichkeit groß geschrieben werden sollte.
Neben der Ehrlichkeit sollte man auch beachten, dass der Gesamteindruck stimmt. Mit dem Layout sollte man sich ebenso beschäftigen, wie mit der Individualität oder seinem Aufbau der Rezensionen. Auch sollte man dabei bedenken, dass Networking ebenso dazu gehört. Man muss nicht überall dabei sein. Nicht überall eine Menge Follower besitzen.

Dennoch ist die Auswahl der Folge-Möglichkeiten nicht zu unterschätzen. Man sollte ein gesundes Maß bei der Auswahl haben, vielleicht ein bisschen überlegen, ob man so seinen Kreis erweitert oder es nur mehr Arbeit macht.

5 Sprünge

  1. Hallo Sarah und Lia, mal was anderes. Ein rechtsbündiger Text, ist sehr ungewöhnlich, aber nicht schlimm. Einen sehr schönen Beitrag habt Ihr geschrieben und ich wünsche dem Zeilensprung noch weiterhil viel Spaß und Austausch :-)
    Liebe Grüße, Elke.
    http://www.elkes-literaturwolke.de

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  2. Hallo ihr zwei :)

    Toll, dass ihr Teil dieser Aktion seid! Eure Tips finde selbst ich, als Nicht-Anfänger sehr gut und der Kolumne statte ich in jedem Fall nochmal einen Besuch ab :)

    Viele liebe Grüße,
    Patrizia

    von
    http://maaraavillosa.blogsot.de

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  3. Hallöchen,
    Ehrlichkeit finde ich auch sehr wichtig! Sonst belügt man nicht nur sicher, sondern auch seine Leser. Ich bin auch immer ehrlich was meine Kritiken angeht.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  4. Bei Rezensionsexemplaren hatte ich zunächst auch Angst, dass sie mir nicht gefallen könnten. Ich habe dann am Anfang immer versucht, trotzdem irgendwie das Beste in den Rezensionen herauszuholen, aber ich habe schnell gemerkt, dass das wenig Sinn hat. Unsere Leser, die Verlage und die Autoren sind ja auf ehrliche Meinungen angewiesen und erwarten dies auch von Bloggern. Auch wenn es mich heute noch Überwindung kostet, auch die negativen Dinge anzusprechen, weiß ich, dass das wohl das Beste ist, was ich machen kann. :)

    Euer Blog ist übrigens wirklich sehr, sehr toll. :)

    Liebste Grüße
    potpourrioftulips.blogspot.de ♥

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  5. Ich hatte ja irgendwie noch nie ein Problem damit, auch mal was Schlechtes zu schreiben bzw. klar zu sagen, dass mir ein Buch oder sonstwas nicht gefallen hat. Bin aber auch von klein auf dazu erzogen worden, da immer ehrlich zu sein und zu meiner Meinung zu stehen, auch wenn es grad meiner Mama ab und an doch wohl ein wenig peinlich war, wenn ich gradewegs mit meiner persönlichen Wahrheit herausplatzte, während sie sich doch noch in Höflichkeitslügen versuchte. :D
    Auf ein "Tanja, sowas sagt man aber nicht; du solltest dich entschuldigen!" (gerne geäussert von den Leuten, denen ich z.B. während der stolzen Präsentation ihrer neuen Frisur, mit frischgefärbten Haaren, eben mitgeteilt hatte, dass ich ihre neue Haarfarbe total scheusslich fand und sie mich mit dieser sehr an eine Vogelscheuche erinnern würden *g*) habe ich auch nur mit Verweigerung reagiert, weil ich hab das ja nach wie vor trotzdem so gesehen (oder ich hab mich mit Sätzen wie: "Aber kuck mal, die Vogelscheuche in Nachbars Garten: Ihr könntet doch wirklich Zwillinge sein!" gerechtfertigt).
    Heute bin ich zwar (ein bisschen) höflicher, aber grad wenn man mir so eine Frage stellt, muss man damit rechnen, eine völlig unliebsame, aber total ehrliche Antwort zu erhalten. Mein Umfeld verzichtet inzwischen weitgehend auf an mich gerichtete persönliche "Wie findest du...?"-Fragen. :D
    Rezi-Exemplare sind für mich auch immer eine direkte "Wie findest du...?"-Erkundigung, da bin ich rigoros. Keine Ahnung, wie das im deutschsprachigen Raum derzeit so ist, aber im US-amerikanischen Raum ist es schon fast gängig, gebeten zu werden, bloss keine Rezension zu veröffentlichen, wenn man weniger als drei Sterne vergeben würde. Bei solcherlei Angeboten habe ich schon immer abgelehnt; ich find's auch furchtbar, weil in meinen Augen unauthentisch, ständig nur "I really, really loved this book" zu lesen.

    LG,
    Tanja

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