[Rezension] Silber - Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

Silber - Das zweite Buch der Träume bei FISCHER

PRODUKTDETAILS:

Titel: Silber - Das zweite Buch der Träume
Reihe: Silber #1
Autor: Kerstin Gier
Genre: Fantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: FISCHER FJB (Imprint der Fischer Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 26. Juni 2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8414-2167-8
Format: Hardcover
Seitenzahl: 416 Seiten
                                         
PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

Der Verlag über das Buch:
›Das zweite Buch der Träume‹ ist die fulminante, spannende Fortsetzung der SILBER-Trilogie.


DIE BEWERTUNG

Meinung:
Leider fällt dieser Teil in seiner Umsetzung schlechter aus, als der erste. Er verliert durch Routine seinen Zauber und Charme.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover, welches sich in der Gestaltung am ersten orientiert, ist durch seine Prägung und Objekte ein wahrer Eyecatcher. Man merkt sofort, dass es sich um die gleiche Reihe handelt und die Illustratorin sich mit viel Liebe zum Detail beschäftigt. Neben Schlüsseln, Libellen, kleinen Feen und weiteren auch phantastischen Wesen, wird dieses Cover ebenso wie sein Vorgänger zu einer Entdeckungsreise, in welcher man sich Stunden verschauen kann. Auch die kleinen Begebenheiten im Buch, welche die Kapitel oder Blogeinträge trennen, sind so schön gestaltet, dass man sich gerne auf die Innenillustrationen einlässt.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Wieder einmal schafft es Kerstin Gier sich mit ihrer witzigen und leichten Sprache in die Herzen der Leser zu schreiben. So schafft sie es Dinge zu beschreiben, welche neben den witzigen Dialogen ebenso Bilder im Kopf entstehen lässt, welche vor allem in den Träumen und deren Deutungsebenen zur Geltung kommt und mit dieser vornehmlich spielt, sich neu erfindet und auch falsche Fährten legt.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Waren die Figuren im ersten Teil noch relativ neuartig, so werden sie in diesem zweiten Band der Trilogie eher zu einem Muster, der sich an den vorgebenden Regeln des Jugendbuchgenres beschreibt. So gelingt es den Figuren nur sehr selten aus diesen Schemata  zu befreien und sich wirklich aus der Masse hervorzuheben. Mit den Anlagen, welche im ersten Teil gemacht wurden, wird zwar gespielt, aber so fallen sie ebenso in das Muster, welches nun mit der Weile etwas nichtssagend wird.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Auch hier fehlt mittlerweile die Würze der Story. Das was im ersten Teil noch wie ein Abenteuer klang, wird nun zu einer Begebenheit, welche wie auf Knopfdruck abgerufen und abgespielt wirkt. So wirken zum Beispiel die Träume nicht mehr so märchenhaft und anders wie im ersten Band. Die Spannung, welche langsam aufgebaut wird, gewinnt somit zwar an der Dramatik, welche sich schon andeutet, bleibt aber dennoch vor allem durch das Liebeschaos im Hintergrund und nimmt eher eine eher untergestellte Rolle ein.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit den guten Anlagen, welche die Figuren aus dem ersten Teil mitgenommen haben, werden diese jedoch zu einem mittlerweile bekannten Schema, welches man aus so vielen Jugendbüchern kennt. Auch die Handlung wird eher mit den typischen Themen einer Highschool-Serie ausgeschmückt, als sie mit ihren Fantasien zu bereichern. So wird zwar das Zielpublikum auf die Mädchen weiter ausgebaut, verliert aber seinen Charme, der auch etwas Einzigartiges an sich hatte.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 7,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich nach dem ersten Teil auch dem zweiten anvertrauen wollen. Zwar wird hier vor allem Wert darauf gelegt es auf die Mädchenhafte Zielgruppe auszulegen, aber dennoch ist es vor allem durch die Sprache von Kerstin Gier ein leicht, lockeres Jugendbuch, was sich zu lesen lohnt.

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