[Persönllich | Montagsfrage] Vergessenes wiederfinden... Oder wie man (wieder) eine vergangene Montagsfrage nachholen kann

Die Montagsfrage bei Buchfresserchen

Es ist wieder so weit. Montag. Es startet nicht nur eine neue Woche, welche nach einem aufregendem Buchmesse-Wochenende an die Tür klopft, sondern Lia und ich finden wieder Zeit, um am Blog zu arbeiten.
Natürlich habe ich mir überlegt, wie ich für euch alles ein bisschen interessanter und spannender gestalten kann. Manchmal ist so viel los, dass es schwierig ist, immer up-to-date zu sein. Deswegen arbeite ich jetzt mit dem Blogplaner, welchen ich am ersten Tag der Buchmesse vom Carlsen Verlag (in Zusammenarbeit mit dem Thienemann-Esslinger Verlag) geholt habe. Es stehen jetzt ein paar Termine drin, die nicht nur Rezensionen beinhalten, sondern auch namensgebend für meinen Blog waren. Die ZeilenSprünge halten jetzt also wieder Einzug! Und natürlich könnt/sollt/dürft ihr auch mitdiskutieren.
Also lasst euch überraschen, was auf euch noch zukommt!
Jetzt starten wir erstmal mit der Montagsfrage, welche von Buchfresserchen betreut wird.

Auch dieses Mal ist die Frage eine, welche man sich wieder heraussuchen konnte. Ich entschied mich für die Frage, die Svenja am 07. November 2016 gestellt hatte. Und zwar, ob es einen Auslöser gibt, damit man Bücher nicht mehr weiter liest.
Ja, ganz eindeutig. Solche Trigger gibt es auch bei mir. Aber gehen wir erstmal der Reihe nach, bevor ich zu sehr abschweife.



Bei Jugendbüchern zum Beispiel, welche sich groß damit rühmen, eine starke Heldin zu haben, kann ich so gar nichts damit anfangen, wenn sich diese starke Mädchen-/Frauenfigur dann wie ein kleines Kind verhält, den eigenen Kopf durchsetzten will (auf Gedeih und Verderb, egal was die Umstände sagen) und dann noch so nervend quengelt, dass man sich an den Kopf greifen kann.
Und bleiben wir bei den Jugendbüchern. In letzter Zeit fallen mir immer stärker Jugendbücher ins Auge, die ich sehr problematisch sehe. Nicht etwa, weil sich die Hauptfigur (ja meist weiblich) nur wegen der Liebe eine andere Welt wünscht und dafür endlich mal die Umstände ändern will (okay, ja auch dieses Thema ist bei mir langsam ausgereizt, aber das ist eine andere Debatte^^), sondern weil die weibliche Protagonistin so emanzipiert tut und dann bei einem Mann (wenn sie sich verliebt) so unterwürfig wird und sich einem Rollenbild fügt, dass ich sehr problematisch sehe. Dies führte bei mir letztens sogar zu einem Buchabbruch, weil ich einfach nicht mehr konnte. Aber gut, Emanzipation ist auch ein Thema, welches eindeutig einen anderen Diskussionsspielraum verdient hat und nicht jetzt ausführlich behandelt werden sollte.



Die Emanzipation ist aber auch ein Problem in vielen Liebesromanen, die ich schon aus diesem Grund jetzt nicht mehr lese. Ganz einfach, weil ich irgendwie nicht mehr mit diesen Hauptfiguren auf einer Wellenlänge zu sein scheine.

Bei Thrillern ist der Auslöser das Buch aufzuschieben zum Beispiel, wenn man vor lauter Klischees nur so erdrückt wird und somit versucht auf eine andere Spur gebracht werden soll. Manchmal ist das ja noch unterhaltsam, vor allem wenn es sehr gut gemacht ist.
Da gibt es aber auch solche, wo einfach nur alles irgendwie reingequetscht wurde. So, dass es irgendwie alles nicht so reinpasst und gewollt erscheint.

Das sind so meine Trigger, welche dazu führen, dass ich entweder (was sehr selten ist) ein Buch abbreche oder es aber zur Seite lege, um es später noch einmal probieren möchte.
Und wie sieht ihr das? Was sind bei euch solche Auslöser (in verschiedenen Genre), die dazu führen, dass ihr ein Buch abbrecht oder es vor euch hinschiebt, bis ihr es mal wieder entdeckt?

Keine Kommentare:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...