[Rezension] Everflame – Die Feuerprobe von Josephine Angelini

Everflame – Die Feuerprobe bei Dressler

PRODUKTDETAILS:

Titel: Everflame – Die Feuerprobe
Reihe: Everflame
Autor: Josephine Angelini
Genre: Fantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Dressler (Imprint der Verlagsgruppe Oetinger GmbH)
Erscheinungstermin: 19. September 2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7915-2630-0
Format: Hardcover
Seitenzahl: 480 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet.

Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian. Sie ist Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst und einer unerwarteten Liebe.

Der Verlag über das Buch
Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.


DIE BEWERTUNG

Meinung:
Eine perfekte Mischung aus einem Jugendbuchroman und wirklichen Gefühlen. Diese Geschichte zieht einen in seinen Bann und lässt einem auch nicht mehr so schnell los.

Das Cover/Die Gestaltung:
Flammen züngeln sich an den Seiten entlang, ranken in die Mitte, lassen Blumen entstehen und rahmen zugleich dieses Cover, in dessen oberer Hälfte sich der Buchtitel befindet und ebenso etwas mit Flammen zu tun haben scheint. Das Schwarz des Hintergrundes lässt das Buch geheimnisvoll wirken und mi den flammenden Ranken an den Seiten, welche zur Mitte streben, wird es gleich um einen Zacken interessanter.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Josephine Angelinis Schreibstil hat sich für meine Verhältnisse im Vergleich zur Göttlich-Trilogie um einiges verbessert. Man merkt richtig, wie die Schreibpraxis nun in sie über geht und dass sie beginnt mit den Worten Bilder in den Kopf des Lesers zu zaubern, ohne in einen Rhythmus der Drei-Wort Konstellation zurückzufallen. So werden die Worte lebendig, und das Buch beginnt sich selbst zu entfalten. Nur manchmal wirken die Sätze nüchtern aneinander gesetzt, wechseln sich meist ab mit den wirklich gelungenen.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Auch hier beweist sie, dass die Schreibpraxis ihr umso vieles geholfen hat die Figuren nicht wie leblose Gebilde wirken zu lassen. Endlich handeln sie selbst, werden aus den Mustern heraus geworfen und entwickeln sich schon in diesem Auftakt weiter und weiter, wobei jedoch zu sagen ist, dass die Figuren sich an den üblichen Konstellationen festhalten und man schnell hinter den einen oder anderen schauen kann.
1,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Wie so oft ist es die Mischung, welche dem Leser das Buch spannend macht. Auch das ist hier der Fall, denn hier werden Kleinigkeiten aus Altbekanntem mit vielen neuen Ideen vermischt, sodass es zu etwas wird, was spannend und reizvoll, lange nicht mehr da gewesen ist. So werden magische Steine, ein beliebtes Symbol mit Hexen gemischt und Parallelwelten prallen mit der unseren zusammen, während ein junges Mädchen sich dazwischen sieht und das Abenteuer ihres Lebens antritt.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit den oben genannten Dingen braucht die Story ein wenig, bis sie ins Rollen kommt, doch schon bald entwickelt sie sich zu etwas, was man nicht mehr aus den Händen legen kann und immer weiter lesen muss. Vieles wird erklärt, aufgebaut, manchmal auch fallen gelassen (wobei ich hoffe, dass dies in den Folgebänden wieder aufgenommen wird). So entsteht ein Bild, welches rund um nachvollziehbar ist und das gewisse Extra aufweist.
2,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 8,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich neben den Hexenkram ebenso eine spannende Reise mit diesem Buch erhoffen, welche einem in eine spannende, gut ausgedachte und faszinierende Parallelwelt führt, aus welcher man als Leser nur mit starkem Willen wieder herausfindet, da es sich fesselnd aneinander reiht, ohne dabei die Figuren aus den Augen zu verlieren, welche nur manchmal in wohlbekannte Muster verfallen.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Dressler Verlag und Katja Koesterke von Ka –Sa's Buchfinder für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Kommentare:

Yasmin hat gesagt…

Hey,

ich habe das Buch nun schon auf mehreren Blogs gefunden, ich fürchte ich muss es jetzt unbedingt lesen, da es so spannend klingt :) Aussagekräftig, gut gegliedert und vor allem, wir die Handlung nicht einfach nur nacherzählt.
Hexenkrams ist genau mein Fall *g*
Ich mag deine Art zu rezensieren übrigens sehr, sieht man nicht oft!

Liebe Grüße
Yasmin

#‎BloKoDe14‬

Jacquy hat gesagt…

Ich bin durch den Kommentiermarathon auf deinen Blog gestoßen und finde es total interessant, wie du deine Rezensionen aufbaust. Aber findest du es wirklich gleich wichtig, wie das Cover aussieht und wie gut die Handlung ist? Ein schönes Cover nützt einem ja nicht viel, wenn die Geschichte einem nicht zusagt. Oder wie siehst du das? :)
Das Buch sorgt wohl bei ausnahmslos jedem für Begeisterung. Auf meiner Wunschliste steht es spätestens jetzt. :D

ZeilenSprung - Literatur erleben hat gesagt…

Es ist schön, dass du her gefunden hast Jacquy :D

Nun, du hast Recht, ein schönes Cover nützt einem nichts, wenn einem die Handlung nicht zusagt; es sähe dann ja nur im Bücherregal gut aus, aber, dass es gelesen wird, will ja das Buch :D
Aber, es ist wie mit der Mode, wie mit Schmuck, wenn einem das Äußere gefällt, so greift man schon eher dazu, als das man sich eines nimmt, welches einem vom eigenem Geschmack nicht zusagt.

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