[Rezension] Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

Nach dem Sommer bei script5

PRODUKTDETAILS:

Titel: Nach dem Sommer
Reihe: Die Wölfe von Mercy Falls-Trilogie
Autor: Maggie Stiefvater
Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: script5 (Imprint der Loewe Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 6. September 2010
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8390-0108-0
Format: Hardcover
Seitenzahl: 424 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.

Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.

Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Der Verlag über das Buch
„Nach dem Sommer“ ist der erste Band einer Trilogie.


AUSZEICHNUNGEN:
- Jugendbuch des Monats Dezember 2010 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
- Bestes Jugendbuch 2010 auf BuecherTreff.de
- Buch des Jahres 2011 der Jubu-Crew Göttingen
- Landshuter Jugendliteraturpreis 2011

Mit ihrem Bestseller Nach dem Sommer schafft Maggie Stiefvater ein großartiges Liebespaar, das weltweit Millionen Leser begeistert hat. Mehr Infos zu Buch und Autorin unter:
www.maggiestiefvater.de

DIE BEWERTUNG

Meinung:
In dem ersten Band, rund um die Wölfe aus Mercy Falls, beschreibt Maggie Stiefvater auf eine wunderbare Art, wie sich eine Liebe entwickeln kann, welche zwar von Geheimnissen umrangt ist, aber so ehrlich und schwärmerisch, dass man sich wieder in seine jüngste Teenagerzeit zurückversetzt fühlt.

Das Cover/Die Gestaltung:
Das Cover, in seinen herbstlichen Farben gehalten wirkt auf den Leser wie ein ganz besonderes Buch und zieht ihn zum nächsten Regal, um es in die Hände zu nehmen. Während m an gebannt ist von den Silhouetten des Wolfes und der jungen Frau, wandert der Blick den Verzweigungen folgend zum verschnörkelten Titel ab, welcher sich filigran in das Cover einpasst und es nicht abrupt enden lässt.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Maggie Stiefvater schafft es mit ihrem Schreibstil ein wunderbares Ambiente zu schaffen, in welches man einzutauchen vermag, wenn man sich auf die junge Liebesgeschichte des Paares einlassen kann. So werden mit vielen bildhaften, manchmal zu blumigen Worten die Gefühle unserer beiden Hauptprotagonisten beschrieben, ebenso wie die Orte und deren Beschaffenheit.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Die Protagonisten, welche mit ihren Gefühlen in diesem Buch aufs äußerste beschrieben werden, haben eine gewisse Art an sich, in welche man sich einfach nur verlieben kann. Ihre Gefühlswelt lässt sie zu lebendigen Wesen werden und man kann sich schnell wieder so fühlen, als wäre man seiner ersten Liebe begegnet. Jedoch ist in diesem Teil der Trilogie noch keine allzu starke Figurentwicklung zu erkennen, da Grace manchmal einfach nicht aus ihrer Schwärmerei für ihren Wolf hinaus kommt. So werden auch die restlichen Nebenfiguren am Rande gehalten, ohne wirklich Bezug zu den Figuren und der Geschichte zu nehmen.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Ah ja, die junge Liebe. Ein Plot, welchen man zu kennen meint. Dennoch hat dieses Buch mehr zu bieten, als dieses Motiv. So wird neben den Schwärmereien ebenso die tierhafte Entwicklung der Gefühle in Bezug auf die innersten Instinkte beschrieben und ebenso kommen Gestaltwandlerliebhaber mit dem Konflikt zwischen Mensch und Tier auf ihre Kosten, was Maggie Stiefvater wirklich sensibel zu beschreiben versucht.
2,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die übersichtliche Einteilung der Kapitel, welche mit dem jeweiligem Namen des Hauptprotagonisten und der Temperaturanzahl versehen ist und den gut ausgearbeiteten Figuren, wenn auch noch ohne große Entwicklungssprünge, wird dieser Roman für die jungen Leser zu einem romantischen Lesegenuss, in welchem sie nicht mehrmals zur Verständnis den einen oder anderen Satz lesen müssen.
2,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 8,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche neben einer romantischen Gestaltwandlerstory ebenso die Frage aufgeworfen haben wollen, wie das Leben zwischen dem menschlich sein und dem tierhaftem aussehen könnte, ohne die Spur eine Übertreibung. Die Figuren leben durch ihre gut ausgearbeitete Gefühlsebene, auch wenn sie in diesem ersten Teil noch nicht voller Entwicklungen strotzen.

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